Fachkräftemangel

Immer wieder h√∂re ich in letzter Zeit das Wort “Fachkr√§ftemangel”. Gef√ľhlt wird √ľberall gejammert und alle Probleme werden dem “Fachkr√§ftemangel” in die Schuhe geschoben. Das kotzt mich an. Ich kann das nicht mehr h√∂ren!

Denn die reine, ungeschminkte Wahrheit ist: Es gibt keinen “Fachkr√§ftemangel”. Das ist nur ein Wort, hinter dem sich F√ľhrungskr√§fte verstecken k√∂nnen, die ihre Arbeit nicht richtig machen k√∂nnen oder wollen. Wenn Unternehmen in die Ausbildung neuer Fachkr√§fte investieren und ihre Mitarbeiter vern√ľnftig entlohnen w√ľrden, w√§re das hausgemachte Problem gel√∂st. Stattdessen werden L√∂hne gedr√ľckt und out-gesourced. Wer sich dann noch wundert, dass niemand f√ľr ihn arbeiten m√∂chte, ist entweder dumm oder blind oder beides.

Die L√ľge des Jahres

Bitte h√∂rt auf, die Unf√§higkeit des Managements und ihren Unwillen diesem merkw√ľrden, nichtexistenten Hirngespinst mit dem Namen “Fachkr√§ftemangel” in die Schuhe zu schieben. Nennt es beim Namen: F√ľhrungsinkompetenz!

Nur, wenn man das Problem beim Namen nennt und die Wahrheit ausspricht, gibt es vielleicht einen ganz kleinen Funken Hoffnung, die Situation zu verbessern. Es gibt nur zwei Dinge, die getan werden m√ľssen: Neue Fachkr√§fte ausbilden und ihre Arbeit wertsch√§tzen. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Lieben Gruss
Marcus